11. December 2025
Augel hat Nachhaltigkeit und Gemeinwohl im Blick
Nachhaltigkeit nimmt einen immer höheren Stellenwert bei Unternehmen ein – auch bei Augel. Wir möchten unseren Beitrag für ein nachhaltigeres Morgen leisten. Dabei sind uns nicht nur umweltbewusstes Handeln, sondern auch soziales Engagement wichtig.
Wie können wir Baustellen möglichst ökologisch betreiben? Wie können wir Lieferketten besonders effizient und ressourcenschonend gestalten? Gibt es nachhaltigere Alternativen für unsere Geräte und Fahrzeuge?
Was hinter der Gemeinwohl-Ökonomie steckt
Der Begriff der Nachhaltigkeit ist sehr breit gefasst. Sie umfasst nicht nur umweltbewusstes Handeln, sondern immer auch soziale Verantwortung. Eine Möglichkeit, das nachhaltige Wirtschaften eines Unternehmens darzustellen, bietet die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Es handelt sich dabei um ein Wirtschaftsmodell, das auf den ethischen Werten der Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung basiert. Die Kernidee: Anstelle der Gewinnmaximierung steht das Gemeinwohl – also ein gutes Leben für alle innerhalb ökologischer Grenzen – im Vordergrund.
Für Unternehmen bedeutet das: Geschäftsmodelle, Prozesse und Entscheidungen werden danach bewertet, welchen Beitrag sie für Personal, Kunden, Lieferanten, Finanzpartner und das gesellschaftliche Umfeld leisten. Das zentrale Instrument der GWÖ ist die Gemeinwohl-Bilanz. Als Grundlage dient eine Matrix, anhand derer Unternehmen darlegen, auf welchen Gebieten sie bereits im Sinne des Gemeinwohls agieren und wo gezielt verbessert werden kann.
Was das GWÖ-Logo bei Augel bedeutet
Augel ist Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie. Das entsprechende Logo zeigt: Wir orientieren uns an den Werten der GWÖ und haben den Anspruch, unser wirtschaftliches Handeln am Gemeinwohl zu orientieren.
Aktuell bereiten wir die Erstellung unserer ersten Gemeinwohl-Bilanz vor. Dieser Prozess ist umfangreich und dauert erfahrungsgemäß bis zu einem Jahr. Im Anschluss soll die Bilanz unabhängig geprüft werden.
Warum Augel Mitglied der GWÖ ist
Augels Entscheidung, Mitglied der GWÖ zu werden, hat ihren Ursprung in unserem Kerngeschäft: dem Bauen im sensiblen Industriebestand. Wir haben als Firma schon immer den Fokus daraufgelegt, den Bestand zu ertüchtigen – also vorhandene Anlagen zu modernisieren und sicherer zu machen. Die Grundidee dahinter: Den Ist-Zustand so verbessern, dass ein lebenswertes Leben mit möglichst geringen Umweltbeeinträchtigungen funktioniert und sowohl Natur als auch Mensch geschützt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei immer auf dem Schutz von Wasser und Umwelt. Gerade im Pipelinebau sind Grundwasserschutz und der verantwortungsvolle Umgang mit Gefahrenstoffen von besonders großer Bedeutung. Wir sehen dies als unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft sowie der Sicherung elementarer Grundbedürfnisse.
Mithilfe der GWÖ können wir diesen Anspruch auf weitere Bereiche innerhalb unseres Unternehmens ausweiten und genau analysieren, an welchen Stellen noch Verbesserungspotenzial zu finden ist. Darüber hinaus hat Augel so die Möglichkeit, zu zeigen, dass wir nicht nur ein Bauunternehmen sind, sondern ein Unternehmen, das die Auswirkungen seines Handelns auf Umwelt und Gesellschaft im Blick hat.