Wer heute vor dem Computer sitzt, wird das wohl kaum vor einem deutschen Computer tun – zumindest nicht vor Hardware mit Ursprung in der deutschen Massenproduktion. Dies gilt auch für mobile Endgeräte mit denen man zum größten Teil telefonieren kann. Mit wenigen Ausnahmen kommt die Mehrheit unserer kleinen Helfer meist aus China, Korea, Taiwan oder Nordamerika.
Alle, die der deutschen Computergeschichte einmal ausgesetzt waren, haben vielleicht beobachtet, dass keiner der einst großen Namen der deutschen Computerindustrie oder der deutschen Computerpioniere die heutigen Hardware-Komponenten verschönert –oder besitzen Sie ein Zuse-Notebook, ein Nixdorf-Smartphone, geschweige denn ein Tablet von Telefunken?
Es scheint ganz anders zu sein, wenn man den Softwaremarkt und seine Unternehmen betrachtet. Sowohl große Namen als auch kleine Hersteller existieren in einer Vielzahl von Zweigen und Unternehmensformen, teilweise in den Markt eingetreten, und teilweise diejenigen, die schon lange im Geschäft sind.
Aber was genau ist mit den deutschen Herstellern passiert und warum ist die aktuelle Hardware mit den einstigen großen Namen, die mit dem deutschen Markt in Verbindung gebracht werden, nirgendwo zu finden?
Aus diesem Grund und um unser Wissen mit allen zu teilen, haben wir diese Seite den Hard- und Software-Herstellern, welche die Firma Augel seid Ende der 70’er Jahre begleitet haben, gewidmet.
Sie erfahren mehr zu der aktuell eingesetzte Hard- und Software unter bauen.digital
Weitere Informationen den aktuellen IT-Systemen finden sie unter "BAUEN.DIGITAL"
MIK OLAP ist ein Tool, welches es ermöglicht, zügige und intuitive Analyse mit großer Datenmengen zu erstellen. Er ist dann besonders nützlich, wenn Daten aus verschiedenen Perspektiven (Dimensionen) ausgewertet werden sollen. Ein Cube benötigt gut strukturierte Daten aus allen Unternehmensbereichen und basiert daher in der Regel auf einem Data Warehouse. Wir konnten durch die Abbildung alles Daten unseres ERP's in einer Informix SE diese Datenbasis zu schaffen und durch MIK zu nutzen.
Mit EASY PROXESS haben wir die Basis fürs papierlose Büro und zur standortunabhängigen Zusammenarbeit gebaut. Als Dokumentenmanagementsystem (DMS) versetzt Sie PROXESS in die Lage, alle papierbasierten, dokumentenintensiven Prozesse zu digitalisieren. Die Unveränderlichkeit der Daten haben wir durch die Sicherung auf Blueray Datenträger sicher gestellt.
Das Jahr-2000-Problem, auch als Millennium-Bug oder Y2K-Bug bezeichnet, ist ein Computerproblem, das im Wesentlichen durch die Behandlung von Jahreszahlen als zweistellige Angabe 00 und die Division durch diese entstanden ist. Wir konnten im Vorfeld alle Programme identifizieren, wo ein Fehler hätte entstehen können und haben diese im Vorfeld bereinigt, so das wir die Nacht vom 31.12.1999 auf den 1.1.2000 bei ausgeschalteten Computern gut überstanden haben. Auch in den nächsten Tage sind unsere Systeme ohne Probleme wieder angelaufen.
Durch die Einführung der Notes-Datenbank GEDYS Intraware kommt 2000 die erste digitale Bauakte. Alles Dokumente, Zeichnungen, Briefe, eMails, Anrufe, Faxe, Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Anträge und vieles mehr werden systematisch erfasst und stehen permanent auf dem PC, Handy und dem Laptop zu Verfügung. Workflow auf diesen Dokumenten werden immer ausgereifter. Schnittstelle zu Projekten und anderen Programmen sind etabliert.
Der Compaq SystemPro gilt als eine der ersten x86-basierten Server und löst im PC-Netzwerk den Novell-Server ab.
Das Betriebssystem HP-UX wurde für Rechner der HP-9000-Serie entwickelt. Die Firma CTM entwickelt die Software der mittleren Datentechnik als Simulation auf dem HP-UX weiter. Als Telnet-Oberfläche gibt es für den Anwender keine große Umstellung der Bedienung. Die System-Administration jedoch ändert sich grundlegend. Die bis dahin im Betriebssystem verankerte Datenbank wird durch eine Informix-SE ersetzt.
Die Einführung von Lotus Notes im Jahr 1996 sorgt für strukturierten eMail-Verkehr und die ersten strukturierten digitalen Prozess (Workflow) bei Augel.
Die Firma IBD Strecker programmierten einen Lohn ausschließlich auf der Basis von SQL Statements unter dem Betriebssystem OS/2 aus PC-Basis.
Star Office 3.0 ist das erstes plattformübergreifende Office-Paket, welches unter Windows (16/32 Bit), OS/2 (16 Bit), Linux i386, Solaris Sparc/x86 und einzige Version für Mac Classic-OS (OS 7.5 – 8.0). Augel nutzte damals die OS/2 Version und konnte dann ohne Funktionseinschränkungen nach Windows wechseln.
Die Firma Pyramid-Computer übernimmt die Geschäfte der Firma CTM. Damit übernimmt der Personal-Computer der Platz des Bildschirmarbeitsplatzes, kurz BAP genannt.
Im Jahr 1991, kurz nach der Wende überarbeitet Bürkle die Software und veröffentlich diese unter dem Namen PONTICA. Die Software ist in Makro-Assembler programmiert und kann unter dem Betriebssystem ITOS auf der CTM 90 direkt und auf einer Hewlett Packard unter HP-Unix 10.0 emuliert ausgeführt werden.
Die CTM 90 Baureihe hat ein ebenfalls einen Motorola-Prozessor und Handelsübliche Festplatten. Ein Streamer dient der Datensicherung und das Diskettenlaufwerk dem Datenaustausch wie dem GAEB.
Die Leistungsbeschreibung der Firma Bürkle zeigt beim Softwarepaket DOMINO schon eine sehr große Geschäftsprozessabdeckung. Von der Angebots- über die Auftrags- bis zur Abrechnung und Nach-Kalkulation ist alles integriert. Auch die Betriebs-, Finanz- und Lohnbuchhaltung. (Bürkle Domino Leistungsübersicht aus dem Jahr 1989)
Am 16.08.1979 kaufen wir die erste Computeranlage. Der Hersteller CTM Computer-Technik-Müller kommt aus Konstanz am Bodensee. Ebenfalls wurde ein Wartungsvertrag mit vereinbar. Dieser soll den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage sicherstellen. Am 21.01.1980 fällt erstmals die Anlage aus. Wie der Servicebericht zeigt, auf Grund eines Motor Power Switch, einem bewegten Teil in unserem Computer.













